180 Tage Lebenszeit für den Odenwald

Ungezählt ! 

Ungezählt sind die Stunden, die immer wieder um dieses Thema kreisen, dies, das oder jenes zum Vorschein bringen. Zum Beispiel die Erkenntnis, dass Fakten nur dann benutzt werden, wenn sie den Interessen der jeweiligen Anwender dienlich sind. Besonders erwähnenswert in diesem Konsens : Die GRÜNEN. Schrien sie vor Jahren noch nach der Rettung von Wäldern am Frankfurter Flughafen, blockierten die A5, so werfen sie heute ihre geschmacklosen Kommentare gegen die, die ganz genau das gleiche tun und ja: DENKEN ! 

Geschichte 

Am 8. Februar 2017 besuchte ich mit Axel einen Vortrag des sog. Uhu Stammtisches in Birkenau. Es ging um eine Vortragsserie von Dieter Jung über Eulen. Am Ende der Veranstaltung fiel mir ein besonders aufgebrachter Besucher ins Auge, der allem Anschein nach herzlich stinkig war. Es ging in seinen Äußerungen um Waldzerstörung im Ulfenbach- und Eiterbach Tal bei Wald-Michelbach. „Am Eiterbach ?“ war meine Frage an ihn und ich spürte wie mir der Gedanke der Erstellung einer Windkraft Anlage den Puls hoch jagte. Heute weiß ich, dass er Herbert heißt, vor Arbeit zu fast nix kommt und er für mich unwahrscheinlich sympathisch ist. Ein paar Tage später las ich im Netz von Leuten, die versucht hatten, die Anfahrt eines Harvesters  am Stillfüssel zu blockieren. Solche Aktionen gefielen mir weder bei Stuttgart21 noch bei den oben genannten Waldspielchen der Grünen ! Aber diese Plastik Windrad Spiele am Eiterbach, für mich der Begriff des urigsten Odenwaldes, das geht absolut nicht.

Zudem muss aus heutiger Sicht auch angemerkt werden,  dass Aktionen gar nicht krass genug sein können um überhaupt irgendeine Aufmerksamkeit zu erlangen. 

Perspektive ?

Sagt man, man hat „Blut geleckt“, wenn es um irrwitzige, planlose Zerstörung vom Wäldern geht ? Immerhin habe ich 4 Jahre Gegenwind Weinheim bestenfalls neutral empfunden und hätte mich nie berappelt, bezahlte Arbeit liegen zu lassen, um gegen diese Anwandlungen der „Devisenbeschaffung“ einiger Energiemogule zu stehen.

Zeitfenster ….

 Gibt es keines! Was immer es braucht um diese suboptimale Energie Erzeugung zu verhindern, zurück zu bauen oder zähneknirschend die „Meinung“ irgendwelcher Mehrheiten zu akzeptieren um denen dann täglich die Energie Fehlmengen vor zu rechnen. 

In diesem Sinne: Auf die nächsten 180 Tage, auf den HOFFENTLICH erreichten Baustopp, auf die Renaturierung des Stillfüssel nach der Bundestags Wahl. 

Am Ende wird wohl jeder verstehen : 

Energien kann man nur erneuern, wenn es neue Energie dazu gibt ! 

Mach weiter deinem Namen alle Ehre, liebes Stillfüssel ! 

Mit den besten Empfehlungen an die Firma Entega, verbunden mit dem Wunsch diesen Unfug alsbald zu stoppen und alles wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Danke ! 

Weinheim im August 2017

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