Regionalversammlung Südhessen 14.Juni 2019

TPEE Teilflächenplan erneuerbare Energien – Beschluss

Aufruf zum Widerstand!

Jeanne Kloepfer :Was passiert eigentlich am 14. Juni in Frankfurt? Da stimmt die Regionalversammlung über den Teilflächennutzungsplan der Windkraftflächen in Südhessen ab. Was ist eigentlich die Aufgabe einer Regionalversammlung? Ihre Aufgabe ist die sinnvolle Steuerung der Erneuerbaren Energien zu erreichen. Das ich nicht lache!!! Am 14. Juni werden der Regionalversammlung 2 Alternativen zur Abstimmung vorgelegt: Ja oder nein! Für oder gegen den Teilflächennutzungsplan zu stimmen. Weder die eine, noch die andere Entscheidung ist eine sinnvolle Steuerung der Erneuerbaren Energien. Solange Windkraftanlagen durch das EEG und den §35 BG privilegiert werden, ist jede Steuerung unmöglich. Hier steuert nur noch der Profit der Landverpächter und Investoren. 
Die Regionalversammlung darf also am 14. Juni zwischen „Teufel und Belzebub“ entscheiden. Man bietet den Lokalpolitikern an, wenigstens noch einen Rest an minimaler Kontrolle über ein hin- und herschieben der von oben verordneten Flächen zu behalten, wenn sie sich für den Teilplan entscheiden. Ist doch toll. Denn wir müssen das nunmal tun. Ganz von oben angeordnet!!! Auch wenn es den CO2 Ausstoß nicht reduziert und viel Geld kostet und alles zerstört.
Die Fläche der Windkraftanlagen auf dem Papier zu reduzieren von 2% auf 1,3% sieht zunächst aus, als würde man sich wirklich Gedanken um eine sinnvolle Planung machen. Unter Strich bedeuten die angegebenen Weisflächen allerdings ein Plus an Flächen ( + 0,8% Weissflächen = von ca. 12500 ha auf ca 13000 ha). Die Politiker treten ein für das Wohlergehen des Volkes Südhessens. Trotzdem sollen Sie über etwas beschließen, was unterm Strich mehr Schaden als Nuzen verursacht. Aber was sollen die armen Politiker der Regionalversammlung tun? Die Zuständigkeit der Regionalen Planungsversammlung liegt hier nunmal nur im „ja“ oder „nein“ sagen! Ich plädiere für ein „nein“. Wenn der Teinflächennutzungplan eine Maßnahme gegen Windradwildwuchs sein soll, dann wäre es eigentlich besser, die Privilegierung abzuschaffen und die Gutachten für Windkraftanlagen von staatlicher Seite zu stellen – dann bräuchte man keine Abstimmung mehr.

Durchwinken, Abnicken und mit grünen Adjektiven versehen, das muss zu Ende sein. Ich -als Betreiber dieser Seite – bin ebenfalls nicht gewillt mir weiterhin den kompromisslosen und energetisch nicht begründbaren Dreisatz Wahn des Herrn Al Wazir ruhig und gelassen mit anzusehen!

Was soll das denn, wenn der ehemaltige Kofferträger von Joschka Fischer und heutige hessische Minister gerade ein müdes Grinsen für seine Kritiker entbehren kann.

Herr Al Wazir, stellen Sie sich einem Diskurs zum Thema Windkraft im Odenwald und Hessen mit einem Vertreter aus der Gegenbewegung. Sofort!

Sie erinnern sich was Ihre Flughafen und Atomkraft Bewegung alles so „aufgefahren“ haben. Wieso sollte der Wind Widerstand anders ticken?

Ich schwöre NIE WIEDER GRÜN zu wählen. Die Verantwortung für sinnlose Zerstörungen von Wäldern aus der ideologischen Linie Ihrer Partei rührt aus dem Kernspaltungsverzicht. Heute wissen wir, dass CO2 freie Kernenergie uns vor einer größeren Klimakrise bewahrt hatte.

Ich möchte nicht zusehen, wie eine und mehre Landschaften in ihr Verderben geschickt werden, weil die Menschen aus der (von denen selbst so genannten) Bürgerbewegung einer strunz unnützen Theorie aufsaßen.

Stimmen Sie mit NEIN liebe Versammlungs Teilnehmer!

Und glauben Sie nicht die Toiletten Parolen, dass irgendwer ein Windrad auf eine Wiese stellt.

Danke!

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