Weihnachten 2017 über Mäntelchen, Briefkästelchen und niemand der an den Weihnachtsmann glaubt

Ich habe die persönliche Verpflichtung mich ein wenig eingehender mit der Firma „ENTEGA AG “ zu beschäftigen. 

In erster Linie scheint mir interessant zu sein, WER baut, WER betreut die im Bau befindlichen Anlagen. Wie korrelieren diese Firmen: 

 

 

Es ist schon bezeichnend, wie man heutzutage mit Kapitalgesellschaften umspringt. Die werden im 10er Block gegründet und dann nach Bedarf abgerufen. Die oberen beiden Firmen, bei der rechten steht es sogar noch dabei, wurden nach dieser Methode ins Leben gerufen. Nachdem nunmehr der Besitzer des Briefkastens, der Firma links oben, den Zustand als solchen zugegeben hat, könnte man folgern, dass es sich um eine Briefkasten Firma handelt.

 

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Fragt man sich allerdings WER da auf dem Stillfüssel den gesamten Wald von oben nach unten dreht …. erleidet man Schiffbruch. Diese Darstellung bezieht sich im Übrigen nur auf die Linie, die aus der Betreibergesellschaft „Briefkasten“ oben links entsteht und ist vereinfacht. Alle Angaben sind dem Bundesanzeiger entnommen und elektronisch zusammengeführt. 

Streckenweise war der Dienst Northdata ziemlich hilfreich, insbesondere dessen Util Verflechtungen zu entflechten. (Link)

Ein Briefkasten der Steuern zahlt ?

Das nimmt mich Wunder. Nach Wikipedia steht zum Thema Briefkastenfirma zu lesen:

Nach Schätzungen haben 95 Prozent der klassischen Briefkastenfirmen einen kriminellen Hintergrund, wobei davon 70 Prozent auf organisierte Kriminalität und nur 20 Prozent auf Steuerbetrug entfallen sollen.

Nun, das beruhigt mich zunächst ungemein. Von kriminell kann man ja bei einem Firmenkonglomerat, mit derart guter „Anbindung“ an die Staatsanwaltschaft in Darmstadt nun wirklich nicht sprechen. 

Aber weiter: Wie kann ein Briefkasten Steuern zahlen ? 

Gar nicht ! 😉

Richtig stellen muss man zunächst, dass nur die ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH und Co KG. ihren Schlitz, nein Sitz in Wald Michelbach hat. Die Verwaltungs GmbH. thront in Darmstadt. 

Nun müssen wir also erst mal Wind haben, der die  Verwaltung hinreichend vollbläst, damit diese ihre Kosten decken kann. Dieser Schluß ist schon alleine deswegen zulässig, da man einer Kapitalgesellschaft unterstellen darf, erst dann tätig zu werden, wenn eine gewisse Gewinnerzielungsabsicht bedient werden kann.

Zudem muss diese Verwaltungs GmbH , wie im Organigramm oben zu sehen, ihre Komplementäre bedienen. Hier dürfte – meiner Vermutung nach – ein großer Teil der „Gewinne“ abfließen. 

Wenn man ein wenig „googlet“ findet man recht schnell von ENTEGA auf die gleiche Weise instrumentalisierte Windparks in Hessen. Auffallend: Iterative Sprünge von Verlust zu Gewinn, gegen Null konvergierend. Anders gesagt: Kein Jahr ist so wie das vorige, selbst wenn Abschöpfungserträge fließen würden, so wären dies keine verlässlichen Einnahmen für eine Gemeinde.

Darmstadt hat sich also die „Sahnestückchen“ an Land gezogen und lässt dem geneigten Odenwälder den Restwald mit durchgängiger „Autobahn“ und einer Schotterwüste. Möchte man sagen: Schön blöd, wenn die das mit machen. 

Manche der Odenwald Höllen Austreiber bekleben sich ihr Fahrzeug mit Sprüchen wie: Windkraft ja bitte. 

Ich hoffe diese Aktionen genügen der von mir vermuteten Briefkastenlogik und man erhofft sich den persönlichen Aufschwung mit anschließender Heiligsprechung. 

Amen 

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